Wir sind die Herren unserer eigenen Zukunft

Ende Februar habe ich den folgenden Artikel auf Spiegel.de gelesen: Firma bietet Flüge an, ohne Abzuheben

firstairlines-spiegel

Zusammenfassend geht es darum, dass eine Japanische Firma Personen mit wenig Zeit und / oder wenig Geld einen Städtetrip innerhalb von zwei Stunden für 50$ anbietet. D.h. es wird ein Hin- und Rückflug simuliert und dazwischen eine virtuelle 360°-Stadtführung angeboten.

Nichts daran ist irgendwie schlimm. Das Angebot erscheint lediglich etwas skuriel und ist ansonsten wohl vollkommen harmlos. Ich konnte mich allerdings nicht dagegen wehren an Filme wie Bladerunner und Total Recall zu denken in denen durch den Einsatz von Gentechnolgie, Gedankenmanipulation, Virtuelle Realität, Identitätsfälschung, Bionik, etc.  eher düstere Zukunftsvisionen gezeichnet werden.

blade-runner

Während in den 80er Jahren viele dieser Technologien und Denkansätze sehr futuristisch wirkten, hat sich das meiner Meinung nach mittlerweile sehr geändert. Vieles ist ansatzweise machbar. Noch mehr ist denkbar.

Der Fortschritt der Technik wird sich nicht verhindern lassen. Vielleicht wird er durch Krisen verlangsamt, kaum aber wird er aufgehalten. Krisen könnten so machen Fortschritt gar beschleunigen.

Wenn sich der Fortschritt also nicht aufhalten lässt, was trennt uns von einer düsteren, post-apokalyptischen Zukunft? Wir. Der Mensch. Unser Umgang mit Technologien jeglicher Art wird unsere Zukunft bestimmen. Werden wir es lernen verantwortungsvoll mit der Macht umgehen die wir besitzen oder werden wir weiter versuchen Gott zu spielen und zwangsläufig damit scheitern?

 

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