DIY: Riesen-Bilderrahmen

Am Wochenende habe ich endlich die Zeit gefunden den großen Bilderrahmen für unser Treppenhaus fertigzustellen. Der Plan ist über die nächsten Tage und Wochen viele Fotos im Format 10×15 einzukleben. So werden jedes mal wenn man vom Erdgeschoss ins Dachgeschoss geht (oder umgekehrt 🙂 ) schöne Erinnerungen geweckt!

img_1503

Die Idee dazu haben wir von Pinterest:

c260fc3b6a4189d57bc73605368e5508

Ziemlich cool, oder?

Der Rahmen ist recht simpel aufgebaut. Vier Bretter auf die gewünschte Länge gesägt und in den Ecken mit Holzdübeln und Leim verbunden. Die Rückwand besteht aus einer 3mm dicken weißen MFD-Platte. Gehalten wird diese durch vier Dachlatten aus welche mit einer Oberfräse und einem Nutfräser eine kleine Kante herausgefräst wurde in die die Rückwand perfekt hereinpasst.

Drei der Dachlatten (oben, links und rechts) wurde mit den vorderen Brettern verleimt und verschraubt. Die untere Leiste habe ich lediglich verschraubt, so dass man die Rückwand tauschen kann, sollte sie durch das Einkleben immer neuer Bilder irgendwann unansehnlich werden.

Die Oberfläche der Bretter habe ich lediglich mit dem Exzenterschleifer glatt geschliffen und dann zweimal mit Hartöl von Hermann Sachse behandelt.

 

 

Advertisements

DIY: Mini-Kräuterbeete aus Weinkisten

Wir hatten schon seit einiger Zeit ein paar Weinkisten im Keller stehen und wussten nie so recht was wir damit machen sollten. Neulich hat K. dann auf Pinterest die richtige Inspiration bekommen: Kleine, rollbare Mini-Kräuterbeete sollen aus den Weinkisten entstehen.

Die Umsetzung ist recht einfach: 8 Rollen im Baumarkt gekauft  und jeweils vier Rollen mit je zwei Schrauben unter die beiden Kisten geschraubt. Ich habe sie nicht direkt am Rand positioniert, sondern mit 30mm Abstand zum Rand. Dann sieht man sie nicht direkt wenn die Kisten am Boden stehen und man von schräg oben draufschaut.

 

Als nächstes haben wir mit einem Fräsbohrer zwei 22mm Löcher in den Boden gebohrt, damit später überschüssiges Wasser abfließt und die Erde nicht anfängt zu faulen.

Anschließend haben wir Folie reingetackert um das Holz zu schützen. Empfohlen wird Teichfolie zu verwenden. Die ist sehr strapazierbar. Teichfolie hatten wir aber keine und ich wollte auch nicht extra welche kaufen. Also haben wir einfach stabile Müllsäcke aufgeschnitten und verwendet. Das hat gut funktioniert und ich denke mal, dass das vollkommen ausreichend ist für diesen Anwendungszweck.  An der Stelle wo wir die Löcher gebohrt hatten haben die Folie mit einer Schere zerstochen. Die überstehende Folie kann man bündig zum Rand abschneiden.

Damit überschüssiges Wasser einfacher durch die Löcher abfließen kann, haben wir im nächsten Schritt ca. 3cm Kies eingefüllt.  Die Löcher am Besten vorher  mit einem größerern Schotterstein abdecken.  Das Wasser fließt dann immer  noch genauso gut ab, aber der Kies fällt  nicht durch.

 

Jetzt kann Erde eingefüllt und die ersten Kräuter gepflanzt werden. Das wird in den nächsten Tagen passieren. Vermutlich werden wir die Kisten auch noch mit dem gleichen Gartenholz-Öl imprägnieren das wir auch für unsere Terrasse verwendet haben. Das macht sie zumindest etwas wetterfester.

Verwendete Materialien:

  • 2 Weinkisten aus Holz
  • 1 stabile Mülltüte aus dem Baumarkt in der Mitte aufgetrennt
  • 16 kurze Schrauben
  • 8 Rollen
  • Kies
  • Erde
  • Xyladecor Gartenholz-Öl (oder  irgendein anderes Öl für draussen)

Verwendetes Werkzeug (man kann natürlich auch anderes Werkzeug verwendet. Ich liste einfach nur auf, welches Geräte ich verwendet habe. Links sind Affiliate-Links zu Amazon):

Viel  Spass beim Nachbauen! Ich würde mich über Fotos freuen!

Terrasse goes big! Terrassenprojekt – Teil 2

Vor zwei Wochen habe ich über den ersten Teil unserers Terrassenprojektes berichtet.  Dabei haben wir die ersten 30m² der  Terrasse auf der Front-Seite des Haus angelegt. An den Tagen nach Himmelfahrt haben wir  jetzt endlich den zweiten Teil an der Seite des Hauses verlegt und damit weitere 20m² gewonnen. Die Terrasse ist jetzt groß wie ein Tanzsaal! Nur draußen… und eher um zu chillen und grillen und nicht so sehr um zu tanzen, aber ihr wisst was ich meine…

Foto 11.05.18, 13 18 54Angefangen haben wir am Freitag mit der Unterkonstruktion. Im vorderen Bereich über dem Schotter konnten wir schnell Fortschritt verzeichnen.Foto 11.05.18, 19 39 05Im hinteren Teil auf den Betonplatten ging der Spass dann los. Eigentlich hatten wir gedacht, müsste es dort besonders einfach sein. Pustekuchen! Der Bereich war  leider so uneben, dass wir alle Platten raus holen mussten. Anschließend ca. fünf Schubkarren Kies entfernt, alles schön eben gestrichen und die Platten wieder verlegt. Danach war die Unterkonstruktion schnell verlegt und verschraubt. Aber das Intermezzo mit den Platten wäre wirklich nicht nötig gewesen.

 

Foto 12.05.18, 19 01 44

Am Samstag haben wir dann mit der eigentlich schönen Arbeit weitergemacht: Die Douglasien-Dielen wurden verlegt und geölt. Leider fehlten uns am Ende zwei 5m Bretter, aber  bei einer Gesamtgröße von 50m² ist  das nicht so gravierend. 🙂

Diese Woche beginnt der Gartenbauer mit den restlichen Arbeiten. Sobald diese Arbeiten abgeschlossen sind, werden wir uns an die Feinarbeiten geben: Die letzten zwei Brettter müssen angebracht werden und es fehlen noch alle Zierblenden um die Unterkonstruktion zu verdecken. Auch die Stufe, die oben im Bild sichtbar ist, muss mit der Handkreissäge noch gerade gesägt werden. Anschließend kann es dann ans dekorieren gehen, aber das ist nicht gerade meine Domäne.