Mein neues Makro-Objektiv!

Letzte Woche habe ich endlich mein neues Makro-Objektiv bekommen: Das Canon EF 100mm F/2.8 USM (Affiliate Link). Bestellt und versandkostenfrei geliefert von Foto-Erhardt zu günstigen 439€. Noch bis zum 30.04.2018 läuft darüberhinaus die Objektiv-Cashback Aktion von Canon bei der man für dieses Objektiv 70€ von Canon erstattet bekommt. Der Endpreis beträgt also 369€ und das ist ein wirklich spektakulär guter Preis für dieses Objektiv.

Warum ich mir ein Makro gekauft habe? Vor ein paar Jahren habe ich schonmal ein Makro mein Eigen genannt, damals das Canon EF-S 60mm. Die Brennweite war allerdings etwas zu kurz für meinen Geschmack und mit dem Umstieg auf Full-Frame passte das Objektiv dann auch nicht mehr auf die Kamera. Generell hat mir Makro-Fotografie schon immer Spass gemacht, ein weiterer Grund für den Kauf ist aber ein eher praktischer. Momentan bleibt nur sehr wenig Zeit um meinem Hobby, der Fotografie, nachzugehen. Unser Garten bietet aber fast unendlich viele Motive und außerdem lässt sich das Canon 100mm Makro nicht nur für das Ablichten von Blüten und Insekten verwenden, sondern eigenet sich auch hervorragend für Portraits und wer eignet sich besser als Portrait-Motiv als unsere kleine Tochter?!

Der ein oder andere wird sich Fragen warum ich nicht die L-Version des Objektivs gekauft habe. Mein Hauptgrund ist, dass die optische Leistung der „Normal“-Version bereits sehr gut ist und ich bei einem Makro keinen Wert auf die Wetterversiegelung  der L-Klasse lege. Auch wird es insgesamt viel weniger eingesetzt werden als z.B. mein Normal-Objektiv und das große Tele. Bei diesen beiden habe ich auf das „L“ Wert gelegt. Die gut 500€ die ich beim Makro gespart habe spare ich lieber für ein Weitwinkel oder einen Satz Lee-Filter!

Nun zu meinen ersten Erfahrungen. Was zuerst auffällt ist, dass auch die Verarbeitung der Normalversion super ist. Das Äußere macht einen sehr wertigen Eindruck. Bisher habe ich nur ein paar Test-Fotos gemacht. Das Bokeh ist wunderschön weich, der Fokuspunkt sitzt und die Details sind knackig scharf. Was mich überrascht hat, was aber nicht weiter verwunderlich ist, ist die geringe Tiefenschärfe selbst bei höherer Blende wie z.B. F/11. Freihändig sollte außerdem die Belichtungszeit mindestens 1/100sec sein, besser ist 1/200sec. Demnächst werde ich mal ein Einbeinstativ zur Hilfe nehmen um Kamera und Objektiv ruhiger zu halten.

Insgesamt bin ich sehr sehr zufrieden mit den Ergebnissen und freue mich darauf in den nächsten Wochen mehr mit dem neuen Glas zu experimentieren.

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Habt ihr ein Makro-Objektiv? Wenn ja, welches und wie zufrieden seit ihr?

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Buch: Reise & Reportage von Peter Bongard und Andreas Pacek

Vor ein paar Tagen habe ich das Buch „Reise & Reportage – Die Fotoschule für Bilder die Geschichten erzählen“ von Peter Bongard und Andreas Pacek zu Ende gelesen. Im März habe ich es zum Knaller-Preis und von 12,99€ bei Amazon erstanden. Aktuell kostet es wieder 39,95€.

Die Autoren führen den Leser sehr persönlich durch Themen der Reise- und Reportage-Fotografie. Dabei beruht vieles auf Erfahrung der beiden Fotografen und nur weniges ist sehr technisch wie bei vielen anderen Büchern dieser Art. Ob das gut oder schlecht ist kommt auf die eigene Erwartungshaltung an. Meiner hat es entsprochen.

Beide Autoren sind sehr unterschiedlich was sich auch in den jeweiligen Texten widerspiegelt. Das ist gut, denn in der Fotografie gibt es oft kein richtig oder falsch und oft können wirklich gute Bilder auf sehr unterschiedliche Art und Weise entstehen. So fotografiert einer der Autoren hauptsächlich analog, der andere digital. Der eine eher spontan, der andere plant minutiös usw.. Das lässt einen selbst über den eigenen Stil nachdenken und verleitet eventuell dazu die Dinge bei der nächsten Fototour einmal anders anzupacken.

Das Buch ist wohl eher für Leute gedacht, die ihre Kamera beherrschen, sich fotografisch aber weiterentwickeln möchten.

Wer es kaufen möchte, gerne über diesen afilliate Link: Reise und Reportage von Peter Bongard und  Andreas Pacek

Einfach mal ausprobieren: Das Canon 16-35mm F/4 L via Zoomyrentals

Für unseren Urlaub auf Borkum habe ich mir das Canon 16-35mm F/4 IS USM bei Zoomyrentals ausgeliehen.

Reserviert habe ich das Objektiv ca. 4 Wochen vor unserem Urlaub.  Geliefert wurde pünktlich zu Mietbeginn per DHL Express. Das Paket wird auch wieder vom selben Dienst abgeholt. Eingepackt war alles in einem schaumstoffbestückten Karton.

Im Lieferumgfang enthalten ist das Objektiv an sich,  ein Walimex UV-Filter, die passende Gegenlichtblende und der orignal Canon Packbeutel. Der UV-Filter war leider nicht nutzbar, da total zerkratzt. Betätigt man den Zoom-Ring hört man reibende Geräusche aus dem Inneren des Objektivs bei dem es einem eiskalt den Rücken runterläuft. Die Funktion des Objektivs wurde dadruch glücklicherweise nicht eingeschränkt wie sich später gezeigt hat.

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Insgesamt stimmen Preis / Leistung bei Zoomyrentals. Das Objektiv kostet für 10 Tage lediglich gut 100€. Das ist günstiger als bei vielen anderen Anbietern und lässt mich über einen zerkratzten Filter und das reibende Geräusch bei Betätigung des Zoom-Rings hinwegsehen. Wenn ich mit Fotografie mein Geld verdienen würde, wüsste ich allerdings nicht, ob ich nochmal bei Zoomyrentals leihen würde. Für den Privat-Gebrauch ist der Service vollkommen ausreichend.

Das Objektiv an sich ist der Knaller. Knackig Scharf, schönes Boket, gewohnt gute Canon L-Qualität. Wens interessiert kann sich die ausführliche Review von Traumflieger durchlesen. Von Canon gibt es noch ein zweites 16-35mm L-Objektiv mit F/2.8er Blende. Ich habe mich für das F/4er entschieden, weil es den gleichen Filterdurchmesser (77mm) wie mein Standardzoom hat (Canon 24-105mm F/4 L) und weil ich nicht vor hatte den Sternenhimmel oder Indoor zu fotografieren. In beiden Fällen wäre die offenere Blende hilfreich gewesen, aber für ganz normale Landschaften ist das F/4er die bessere Wahl. Es ist zudem auch leichter und kleiner und somit einfacher zu transportieren.

Hahnemühle Druck von MyPoster.de

Da meine Freundin und ich beide gerne fotografieren hängen in unserem Haus viele Landschaftsfotografien. In letzter Zeit haben wir uns an einigen Bildern satt gesehen und entschieden, dass einmal durchgetauscht werden muss.

Da ich mit verschiedenen Hochglanz- bzw. Matt-Drucken in der Vergangenheit nur begrenzt zufrieden war, habe ich mich diesmal dazu entschieden Drucke auf Hahnemühle Fine Art Papier zu bestellen.

Anbieter meiner Wahl war MyPoster.de. Warum? Weil die Preise stimmen und der Anbieter recht bekannt ist… für eine ausführliche Voranalyse fehlte mir auch schlicht die Zeit.

An einem Dienstag bestellt, kamen die 11 Drucke mit Formaten zwischen 13×18 und 50×40 Samstag morgens per DPD an. Verpackt waren die Bilder gerollt und einzeln in Seidenpapier eingeschlagen in einem stabilen quadratischen Karton. Lieferzeit und Verpackung: Top!

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Von der Qualität des Papiers und des 12-Farben Drucks bin ich begeistert. Die Farben sind kräftig, lebhaft und exakt wie am Computer dargestellt (auch dank eingebettetem Farbprofil). Das Schwarz ist satt, die Schatten sind fein strukturiert und insgesamt wirkt der Druck fast plastisch. Es ist das erste Mal das ich meine Fotos auf Hahnemühle gedruckt sehe, von daher habe ich keinen Vergleich für meine Bewertung der Drucke von MyPoster.de, aber bisher bin ich von der Qualität absolut begeistert.

Leider haben sich auf einem Foto zwei Druckfehler eingeschlichen.

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In der Mitte und auf der rechten Seite sind zwei dunkle, gleich große und gleich geformte Flecken zu erkennen:

Im Vorbeigehen erkannt man die Fehler kaum, aber zufriedenstellend ist das natürlich nicht. Ich habe den Druck bei MyPoster.de reklamiert und bereits einen Tag später die Antwort eines Mitarbeiters erhalten, dass der fehlerhafte Druck nochmal beauftragt wurde und mir in den nächsten Tagen kostenfrei zugestellt wird. Service: Top! So schafft man Kundenbindung!

Welches Papier und welchen Druckservices verwendet ihr für eure Drucke?

Über die Herausforderung den perfekten Fotorucksack zu finden

Ich bin mir nicht ganz sicher wie lange ich schon nach dem „perfekten“ Fotorucksack suche. Sehr lange. Viele Jahre. Vermutlich schon so lange wie ich mit DSLRs fotografiere. 16 Jahre sind das wohl; wie sehr doch die Zeit vergeht…

Da sich die Suche so schwierig gestaltet bin ich all die Jahre meiner Tamrac Umhängetasche treu geblieben. Sie hat mir gute Dienste geleistet und diverse Kamera-Upgrades ohne Murren mitgemacht: von der Canon Eos 300D zur 7D zur 5D Mark III inkl. der entsprechenden Objektive.

Warum ein Rucksack?

Aber zurück zum Rucksack … Warum brauche ich einen Rucksack wenn mir doch die Tamrac-Tasche so treue Dienste leistet?

Dafür gibt es drei Hauptgründe:

  1. Mein Nacken verträgt sich nicht mehr so gut mit einer Umhängetasche. Insbesondere wenn diese eine schwere 5D Mark III plus Standard-Objektiv plus Tele-Objektiv beherbergt.
  2. In meine aktuelle Tasche passt, außer Kamera-Equipment, gerade noch so ein Paket Taschentücher. Vielleicht noch mein Portemonnaie. Aber das war es dann wirklich. Kein Platz für Verpflegung oder anderen Kleinkram
  3. Kein Platz für mein Stativ

Was also soll der Rucksack können?

  1. Er soll sich leicht tragen lassen.
  2. Er soll mein Kamera-Equipment (inkl. Stativ) und andere Dinge die man bei Tagestouren im Freien benötigt, ohne Tetris spielen zu müssen, aufnehmen können.
  3. Wetterfest und einigermaßen robust sollte er sein.

In den letzten Tagen habe ich mir mal wieder einige Rucksäcke angeschaut. Darunter war der Lowepro ProTactiv 450 AW, der Lowepro Whistler BP 450 AW und der Montana ElementsPro 50.

Der ProTactic und der Whistler sind beide von hervorragender Qualität und Funktionalität. Beide sind äußerst stabil und fassen viel Kamera Euqipment. Der Whistler ist dabei für den Einsatz in den Bergen konzipiert und ist wohl das robusteste was ich bisher an Fotorucksäcken gesehen habe. Mit der Stabilität kommt aber auch ein stolzes Gewicht von 4kg. Zu viel für mein Einsatzgebiet (und meinen Nacken …).

Der Protactic bietet viel Platz für Kamera-Equipment, Stativ, Notebook und Zubehör, ist aber ein reiner Fotorucksack. D.h. für andere Dinge die man bei Outdoor-Aktivitäten unter Umständen benötigt ist kein Platz. Auch scheinen mir Schulter- und Hüftgurt sehr dünn bzw. wenig gepolstert. Voll beladen wird man den Rucksack vermutlich schnell schwer auf den Schultern spüren. Toller Rucksack, aber wieder der falsche für mich.

Die Suche hat ein Ende.

Bleibt also aus der Montana ElementsPro 50, auf den ich eher durch Zufall gestoßen bin. Gut verarbeitet, groß, gutes Tragesystem. Insgesamt ist der Innenraum dreigeteilt. Ein Abteil für Kamera, Objektive etc, zwei Abteile für alles andere. Alle drei Abteile sind durch Reißverschlüsse voneinander getrennt und der Kameraeinsatz lässt sich komplett entfernen. Man könnte den Rucksack also auch als großen 50L Rucksack verwenden. Das ist keine Anforderung für mich, aber es ist schön die Option zu haben. Ein Nachteil ist, dass sich das Kamerafach nicht allzu flexibel einteilen lässt. Wer Kamera mit aufgesetztem Objektiv und vier weitere Objektive unterbringen möchte ist gut aufgehoben, komplett andere Aufteilungen sind nicht möglich.

Die Suche ist für mich vorbei. Welche Kamerarucksäcke habt ihr?

Sony RX 100 Mark V

A couple of months I shared a bit of my journey searching for a good compact camera that could serve as an „always with me cam“ because the Canon 5D Mark III is just too big for that purpose.

Eventually, I bought the Sony RX 100 Mark V and hell that is one little awesome camera!

Here are some things that I love about it:

  • Amazing image quality
  • In about any mode you can shoot RAW
  • Amazing video quality including 4k
  • Crazy slow motion video (check my test video: https://www.youtube.com/watch?v=U7YIvNzyfSc)
  • Really fits your jacket pocket
  • Good enough battery live and you can charge it with a USB power bank
  • Pretty good flash if you consider its size
  • You can flip the screen which is great for some perspectives

It is a very expensive camera, but for me, it was worth every single Euro. If you consider to buy it, use this affiliate link to support me 🙂 http://amzn.to/2glbxIR

Wait for Canon G5X Mark II or get the Sony RX 100 V?

I wrote about the G7X recently and how I was not really impressed with the camera. As I still want to have a small but powerful camera for situations where I don’t want to carry around my 5d Mark III I ordered a Canon G5X and despite it having the same lens and the same sensor as the G7X I liked it a lot better.

When I’m testing cameras I’m not doing it very scientifically, so maybe I just got unlucky with the test pictures and videos with the G7X and got really lucky with the G5X. Overall I liked the sharpness of photos and video a lot better. It also had better image quality on the edges. One thing I liked better about the G7X was the more up to date software …

Eventually, a G5X Mark II would be the right compact camera for me. According to rumors on the internet, it is supposed to be released this spring. Problem is, those rumors have never been very accurate. So it could as well be autumn.

So what to do? Wait for the release of the G5X and hope that it fulfills my expectations or go and try out the Sony RX 100 Mark V which is already ridiculously expensive for a compact camera…

Talking about more expensive … another option would be the Sony Alpha 6500 with the 16-70mm F4 lens. From all I’ve been reading great camera for photography and video, but also not really small anymore (if you take G5X or even RX100 V as a reference….).

First world problems…