DIY: Riesen-Bilderrahmen

Am Wochenende habe ich endlich die Zeit gefunden den großen Bilderrahmen für unser Treppenhaus fertigzustellen. Der Plan ist über die nächsten Tage und Wochen viele Fotos im Format 10×15 einzukleben. So werden jedes mal wenn man vom Erdgeschoss ins Dachgeschoss geht (oder umgekehrt 🙂 ) schöne Erinnerungen geweckt!

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Die Idee dazu haben wir von Pinterest:

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Ziemlich cool, oder?

Der Rahmen ist recht simpel aufgebaut. Vier Bretter auf die gewünschte Länge gesägt und in den Ecken mit Holzdübeln und Leim verbunden. Die Rückwand besteht aus einer 3mm dicken weißen MFD-Platte. Gehalten wird diese durch vier Dachlatten aus welche mit einer Oberfräse und einem Nutfräser eine kleine Kante herausgefräst wurde in die die Rückwand perfekt hereinpasst.

Drei der Dachlatten (oben, links und rechts) wurde mit den vorderen Brettern verleimt und verschraubt. Die untere Leiste habe ich lediglich verschraubt, so dass man die Rückwand tauschen kann, sollte sie durch das Einkleben immer neuer Bilder irgendwann unansehnlich werden.

Die Oberfläche der Bretter habe ich lediglich mit dem Exzenterschleifer glatt geschliffen und dann zweimal mit Hartöl von Hermann Sachse behandelt.

 

 

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Selbstgebauter Adventskalender

Im November habe ich einen Adventskalender aus Dachlatten und anderem Restholz gebaut.

Das Endergebnis schaut so aus:

Insgesamt kann sich der Adventskalender sehen lassen und für den ersten Versuch ist er wohl recht gut gelungen, der ein oder andere Fehler hat sich aber leider doch eingeschlichen. Sehen kann man das auf dem Foto aber nicht.

Die mittleren Latten sind mit einer hellgrünen Clou Trockenbeize gebeizt. Für die weißgefärbten Latten habe ich Flüssigbeize verwendet. Nach zwei Beizvorgängen wurde alles mit Clou Schleifgrundierung gestrichen und anschließend nochmal fein abgeschliffen. Die schrägen Schnittkanten der grün-gebeizten Latten hatten nach der Trocknung eine unschöne Blaufärbung. Diese Färbung ließ sich zwar ein wenig wegschleifen, aber komplett entfernen liesen sie sich nicht.

Der Fuß ist mit einer geleimten Zapfenverbundung angebracht, die Querlatten mit je zwei Dübeln und Leim.

Die zwei wichtigesten Punkte die ich bei diesem Projekt gelernt habe:

  1. Lass dir Zeit
  2. Alles braucht mehr Zeit als du denkst.

Die Hauptzeitfreser waren das Schleifen vor dem Beizen und das Beizen inklusive der Trocknungsvorgänge an sich. Wenn man es einmal gemacht hat weiß man worauf man sich einlässt. Ich bin etwas naiv in das Projekt gestartet …

Da ich etwas unter Zeitdruck stand, der Kalender sollte ja pünktlich zum ersten Dezember im Wohnzimmer stehen, habe ich nicht immer so genau gearbeitet wie eigentlich notwendig gewesen wäre. Das sieht man zum einen an den Verbindungen und Aussparungen am Fuß und zum anderen an einem Fehler an der senkrechten Latte. Die war zwar eigentlich lang genug geschnitten aber ich habe die untererste Latte zu weit oben angesetzt, so dass ich für die Spitze des Weihnachtsbaums den „Stamm“ etwas verlängern musste. Von vorne sieht man das nicht, von hinten ist das nicht schön.

Die Jutesäckchen und die Buttons für das Projekt habe ich bei Amazon gekauft. Die Haken im Baumarkt. Da weiß lakierte Haken unverschämt teuer waren wurden unlakierte gekauft und mit Sprühlack selbst lakiert.

Ich hoffe der Post regt den ein oder anderen zum Selbermachen an. Viel Spass beim Werkeln!

Holzarbeiten als neues Hobby

Holzarbeiten haben mir schon immer Spass gemacht, aber in einer Stadtwohnung hat man nicht den Raum diesem Interesse wirklich nachzugehen. In einem Haus mit einigermaßen großem Grundstück drumherum sind dem Ganzen nur Grenzen durch das eigene Können und der Zeit gesetzt.

Während meiner Elternzeit habe ich mit dem Vater meiner Freundin einen Holzunterstand für unser Brennholz gebaut. Das hat so viel Spass gemacht, dass ich mich in den letzten Monaten verstärkt mit dem Thema auseinandergesetzt habe. Aktuell habe ich mehrere Projekte parallel laufen über die ich in den nächsten Wochen und Monaten berichten werden.

Ein erstes kleines Projekt ist vor zwei Wochen fertig geworden. Aus diesem Kantholz:

ist ein kleiner Kerzenhalter entstanden:

Ausgeschnitten habe ich das Herz mit Stichsäge und einer Laubsäge. Das Holz wurde mit einer einfachen Lötlampe geflammt und dann mit einer Drahtbürste gebürstet.

Ein kleines Projekt, aber es hat Spass gemacht und schaut ganz gut aus für den ersten Versuch finde ich!