Grill-Matten… Taugt das was?

Vor ein paar Wochen tauchten in meinem Instagram-Feed Grill-Matten auf. Gehört hatte ich noch nie davon, aber das Versprechen Burger-Patties, Fisch, Bacon und anderes entweder fettiges oder empfindliches Grillgut ohne Flammenbildung (durch das heruntertropfende Fett) oder festkleben am Grillrost (nie mehr kaputter Lachs) grillen zu können, hat mein Interesse definitiv geweckt.

In der Vergangenheit habe ich schon Alufolie verwendet, aber besonders gut geklappt hat das leider nie. Also kurz auf Amazon recherchiert und dann die Matten von Twinzee bestellte. Zwei Matten für ca. 10€.  Affiliate Link: Twinzee Premium BBQ Grill Mats

Verwendet habe ich sie endlich am letzten Wochenende und zwar auf meinem Broil-King Baron 440. Gegrillt wurden Burger-Patties und Bacon für … Bacon-Cheese-Burger.

Eine Matte ist groß genug um drei der vier Brenner abzudecken. Das Grillen selbst hat perfekt geklappt. Ich bin begeistert. Die Burger kleben nicht am Rost und es gibt keine Stichflammen auf  Grund des in den Grill tropfenden Fettes. Die Patties ließen sich einwandfrei wenden und verschieben. Einziges Problem waren nach einer Weile die Fett-Seen, die sich auf der Matte bildeten. Nicht unerwartet, denn wo soll das Fett auch hin. Tropft ja nicht mehr in der Grill. Abgeholfen habe ich mir indem ich mit Küchenrolle ein paar der Seen während des Grillvorganges weggetupft habe. Das hat ganz gut geklappt. Das Grillergebnis war klasse. Krosser Bacon, schön gebräunte Patties mit Grillstreifen.

Auch reinigen ließ sich die Matte wie versprochen. Wasser, ein wenig Spüli und gut. Spülmaschinenfest soll die Matte von Twinzee auch sein. Nötig war es meiner Meinung nach nicht. Jetzt bin ich gespannt wie oft man die Matte wiederverwenden kann. Laut Hersteller ca. 100 Mal.

Habt ihr Erfahrungen mit  Grill-Matten? Meine sind aus Kohlefaser, schonmal jemand die Kupfer-Variante ausprobiert?

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Terrasse goes big! Terrassenprojekt – Teil 2

Vor zwei Wochen habe ich über den ersten Teil unserers Terrassenprojektes berichtet.  Dabei haben wir die ersten 30m² der  Terrasse auf der Front-Seite des Haus angelegt. An den Tagen nach Himmelfahrt haben wir  jetzt endlich den zweiten Teil an der Seite des Hauses verlegt und damit weitere 20m² gewonnen. Die Terrasse ist jetzt groß wie ein Tanzsaal! Nur draußen… und eher um zu chillen und grillen und nicht so sehr um zu tanzen, aber ihr wisst was ich meine…

Foto 11.05.18, 13 18 54Angefangen haben wir am Freitag mit der Unterkonstruktion. Im vorderen Bereich über dem Schotter konnten wir schnell Fortschritt verzeichnen.Foto 11.05.18, 19 39 05Im hinteren Teil auf den Betonplatten ging der Spass dann los. Eigentlich hatten wir gedacht, müsste es dort besonders einfach sein. Pustekuchen! Der Bereich war  leider so uneben, dass wir alle Platten raus holen mussten. Anschließend ca. fünf Schubkarren Kies entfernt, alles schön eben gestrichen und die Platten wieder verlegt. Danach war die Unterkonstruktion schnell verlegt und verschraubt. Aber das Intermezzo mit den Platten wäre wirklich nicht nötig gewesen.

 

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Am Samstag haben wir dann mit der eigentlich schönen Arbeit weitergemacht: Die Douglasien-Dielen wurden verlegt und geölt. Leider fehlten uns am Ende zwei 5m Bretter, aber  bei einer Gesamtgröße von 50m² ist  das nicht so gravierend. 🙂

Diese Woche beginnt der Gartenbauer mit den restlichen Arbeiten. Sobald diese Arbeiten abgeschlossen sind, werden wir uns an die Feinarbeiten geben: Die letzten zwei Brettter müssen angebracht werden und es fehlen noch alle Zierblenden um die Unterkonstruktion zu verdecken. Auch die Stufe, die oben im Bild sichtbar ist, muss mit der Handkreissäge noch gerade gesägt werden. Anschließend kann es dann ans dekorieren gehen, aber das ist nicht gerade meine Domäne.

Rhabarberkuchen Spontan

Vor ein paar Tagen bot eine Freundin uns ein paar Stangen Rhabarber aus dem eigenen Garten an. Da haben wir natürlich nicht nein gesagt! Zunächst wollten wir einen Rharbarberkuchen mit Baiserhaube backen, aber da man den so schlecht einfrieren kann haben wir uns für einen Rharbarber-Streusel-Kuchen entschieden. Dafür hatten wir kein Rezept, haben uns aber aus zwei verschiedenen anderen  Rezepten (einem Stachelbeer-Streusel-Kuchen und dem Rhabarber-Baiser) ein Rharbarber-Streusel-Kuchen zusammentgebaut.

Das Ergebnis hat uns sehr gut geschmeckt. Ein Schlag Sahne dazu schadet nicht 🙂

Zum  Rezept:

Teig

375g  Mehl
1 TL Backpulver
175g Zucker
2 Eier
1-2  EL Milch

Butter cremig schlagen, dann Eier und Zucker hinzufügen. Mehl mit Backpulver vermischen und einrühren. Währendessen 1-2 EL Milch hinzufügen. Anschließend ein Backblech mit Backpapier auslegen und Teig darauf ausrollen.

Streusel

350g Mehl
250g Butter
200g Zucker

Zutaten mit den Händen verkneten und im Kühlschrank kalt stellen.

Rharbarber

8 dicke Stangen (ca. 3kg)
200g Zucker
3 EL Wasser

Den Rhabarber putzen und in Stücke zerschneiden. Anschlißend mit dem Zucker bestreuen und in ca. 3 EL Wasser gar ziehen lassen. Die Stücke müssen nicht zerfallen, sollten aber weich werden.

Jetzt den Rharbarber auf dem Teig verteilen mit Streuseln bedecken und bei 190°C Heißluft auf der mittleren Schiene ca 30-35 Minuten backen.

Aktivurlaub mal anders – Terrassenprojekt – Teil 1

Letzte Woche habe ich Aktivurlaub der etwas anderen Art gemacht. Zusammen mit dem Vater meiner Freundin habe ich den ersten Teil unserer Holzterrasse gebaut. Ein paar Feinheiten wie z.B. Abschlussleisten etc. fehlen noch, das Ergebnis kann sich meiner Meinung nach jedoch schon sehen lassen.

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Die Fläche ist 30m² groß und rechts um die Ecke des Hauses wird die Terrasse in den nächsten Wochen um weitere 20m² vergrößert. Bei dem Holz handelt es sich um einfache Douglasie. Thermo-Esche, Lärche oder Bankirai wären sicherlich auch schön gewesen, sind aber auch mindestens dreimal so teuer wie Douglasie. Bei 50m² Terrassengröße macht sich das schnell bemerkbar. Der Holzhändler und auch verschiedene Artikel im Internet haben uns bestätigt, das Douglasie bei entsprechender Pflege den teuerern Hölzern in nichts nachsteht. Da uns das Holz außerdem auch gut gefällt, haben wir uns für Douglasie entschieden.

Geölt haben wir mit dem farblosen Gartenholz-Öl von Xyladecor (Affiliate Link). Das Öl macht das Holz nur ein klein wenig dunkler, lässt sich sehr gut verarbeiten und zieht sehr schnell ins Holz ein. Ein 2,5L Gebinde genügte bei uns für 30m². Ob wir ein zweites Mal ölen, wissen wir noch nicht. Das werde ich in den nächsten Tagen einmal prüfen. Den ersten Regen in der Nacht nach dem Ölen hat das Holz jedenfalls gut überstanden. Der Regen perlte geradezu ab.

Hier ein paar Eindrücke der verschiedenen Bauphasen. Um die Terrasse um die Hausecke führen zu können, habe ich zunächst so viel Erdreich abgetragen bis das ich auf den hier in der Gegend üblichen Lehmboden gestoßen bin.

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Erdaushub für ein neues Schotterfundament

Anschließend wurde ein Flies verlegt um zu Verhindern das Pflanzen durch den Schotter wachsen. Zur Eingrenzung haben wir Randsteine in Beton gesetzt und dann den Bereich mit ca. 2,5m³ Schotter 0-3,2cm körnigem Schotter aufgefüllt.

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Im restlichen Terrassenbereich haben wir das vorhandene Pflaster bzw. Betonplatten als Fundament genutzt.

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Nach dem setzen aller Randsteine und der Fertigstellung des Fundaments haben wir die Unterkonstruktion verlegt. Im vorderen Bereich wollten wir die Terrasse etwas höher legen, damit man mit nur eine Stufe aus den Terrassentüren hinaustreten kann. Aus diesem Grund haben wir anstatt der üblichen 45x70mm Hölzer 80x120mm Kanthölzer verwendet. Jedes Kantholz ist mit Betonplatten und Auflagepads an vier Stellen unterfüttert und mit einem verzinkten Winkel befestigt.

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Zu guter letzt wurden endlich die Dielen verlegt. Verlegt wurde immer 5m, 3m, 3m und 5m, 3m, 3m im Wechsel. Links und rechts haben wir die Dielen etwas überstehen lassen und zum Schluss mit  der Handkreissäge bündig gesägt.

Das waren fünfeinhalb anstrengende Tage, aber es hat auch Spass gemacht. Es ist befriedigend etwas selber zu bauen und das Projekt jeden Tag voranschreiten zu sehen. Abends wird dann gut gegessen und das ein oder andere Feierabendbierchen getrunken. Auch das gehört dazu und rundet den Tag ab. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil. Die Unterkonstruktion für die Seitenterrasse ist bereits zugesägt. In zwei Wochen kann es weiter gehen!